Hanf als Rauschmittel

Ihr könntet in den anderen  Artikeln schon die Vielseitigkeit der Hanfpflanze kennenlernen, ihr dürft aber nicht vergessen das Hanf trotzdem als Rauschmittel verwendet werden kann und ich werde nun erklären welche Auswirkungen das auf den menschlichen Körper haben kann.

 

Haschisch, Marihuana und Cannabis werden aus den getrockneten Blättern, Blüten und Blütenständen der Hanf pflanze hergestellt.

 

Das Konsumieren von diesen Drogen besitzt eine breite Wirkunssprektrum, das von Folgenden dingen abhängig ist:

 

·       der Konsumform (rauchen, essen)

·       dem Konsumgerät (Joint, Pfeife)

·       die aufgenommene Dosis bzw. dem THC-Gehalt

·       der Umgebung (Setting)

·       der Person und ihren Erwartungen (Set)

 

Nun stellt man sich die Frage wie man sich nach der Konsumierung von Haschisch fühlt. Wie es sich anfühlt „high“ zu sein, ist von Person zu Person unterschiedlich. Folgende Dinge können das Rausch Beeinflussen; Was für eine Persönlichkeit hat der Konsument? Wie viel Droge nimmt man zu sich? Was genau erwartet man von dieser Droge?

 

Das Rausch lässt sich in unsere Psyche und Körper in verschiedensten Formen bemerken.

 

Wenn einer Person „High“ wird empfindet er ein euphorisches Gefühl und emotional gelassenen rausch.  Das denken wird stark beeinflusst, man hat neue Ideen und Einsichten jedoch wird das Kurzzeitgedächtnis gestört. Was vor fünf Minuten passiert ist, wurde schon längst vergessen. Dieser rausch hat auch Auswirkungen auf unsere Wahrnehmung. Deswegen würde sich in einem Rausch befindende Person darauf schwören, dass die Zeit langsamer vergeht. Wenn man sich unter Freunde befindet, wird das Kommunikation meist intensiver aber recht albern, also wird sehr oft gelacht. Was man Körperlich zu fühlen bekommt, ist das das Herz schneller schlägt jedoch ist man entspannter als sonst.

 

Das Hört sich alles sehr schön und verlockend an, man darf aber nicht vergessen, dass Drogen aller Art Süchtig machen können (Zigaretten und Alkohol sind die sogenannten „Einstiegsdrogen“) und somit auch schaden zu unserem Körper hinzufügen können und auch statt den Positiven, eher die Negativen Seiten von Drogenkonsum man kennenlernt.

 

Zu hohe Dosierungen könnten unangenehme Wirkungen haben.

 

Das schöne Gefühl von Euphorie wird mit Angst und panikzustände ausgetauscht, man kriegt Paranoia (z.B. denkt man das man verfolgt wird). In diesen Fall wird das Denken ebenfalls stark beeinflusst, dass jedoch in einer negativen Richtung. Das Konsument wird nicht mehr mit neuen Ideen ankommen können, sondern wird er sich nicht einmal einen klaren Gedanken fassen können. Das Gedächtnis wird noch stärker beeinflusst, durch das gestörte Kurzzeitgedächtnis entstehen „Filmrisse“. Man wird nicht nur überempfindlich, es könnten sogar Halluzinationen auftreten. Außerdem fühlt sich der Konsument wie in einen „Film“ gefangen. Die Umwelt wird geschränkt wahrgenommen. Das Herzrasen besteht hier auch, jedoch kommen an Stelle von Entspannung, Übelkeit und Schwindel und im schlimmsten Fall könnte man auch in Ohnmacht fallen. Nicht gerade angenehm.

 

Sollte man Cannabis über einen längeren Zeitraum konsumieren, zieht das langfristig körperliche, psychische und soziale Folgen mit sich.  Die Leistungsfähigkeit wird beeinträchtigt (Aufmerksamkeit, Konzentration, Lernfähigkeit). Die Lungenfunktion wird verschlechtert und das Krebsrisiko wird erhöht.

 

Man darf nicht vergessen das regelmäßige Cannabiskonsumierung zu einer psychischen und körperlichen Abhängigkeit führen kann.

 

Wie erkennt man ob jemand abhängig ist? Hat jemand aus ihren bekannten kreis schon oft versucht seine Konsummenge zu reduzieren aber leider ohne Erfolg? Nun, diese erfolgslose versuche sin meist mit typischen Symptomen gekennzeichnet. Diese sind Nervosität, Ängstlichkeit oder gar Depression. Klar erkennbare äußere Kennzeichen gibt es jedoch leider nicht.

 

Fazit: Cannabis Konsum kann einen sehr angenehme, lustige und vor allem entspannte Momente schenken, jedoch kann das sich ganz schnell zu einen reallife Albtraum verwandeln, die sogar zu dauerhaften Schäden und Abhängigkeit führen könnte. Was jedoch überraschend ist, dass man an eine Überdosierung von Cannabis nicht Sterben kann. Um es genauer auszudrücken: Man müsste über 680 kg Marihuana in einem Zeitraum von 15 Minuten zu sich nehmen, damit es tödlich wirkt und ich glaube, wir sind da uns ziemlich sicher, dass das kein Mensch schaffen kann.

 

Ziemlich interessant wie vielseitig Hanf tatsächlich ist oder? 😊