Verwendung von Hanf

Definition

Hanf ist eine uralte Pflanzengattung welche zu den Hanfgewächsen gehört. Sie wurde bereits vor 10.000 Jahren in Asien genutzt. Diese Pflanzenfamilie gehört zu den ältesten und höchstentwickelten der Erde.

 

Verwendung

Die verschiedenen Bestandteile einer Hanfpflanze können für bestimmte Zwecke benutzt werden.

Die Hanfsamen finden ihre Verwendung als Nahrungsmittel. Sie sind reich an Proteinen und Fettsäuren, und man kann es als Brei-Müsli essen. Aber auch als Tierfutter – für Vögel – oder kosmetische Verwendung sind diese nützlich.

Die Hanffasern sind für die Herstellung von hochwertigem Papier, oder für technische Textilien sowie Bauteile.

Auch Bekleidung und Textilien können aus Hanf hergestellt werden. Diese können 95% der UV-Strahlen absorvieren. Das besondere daran ist, dass sie frei von giftigen Rückständen oder Spritzmitteln sind.

Hanf ist jedoch auch eine Heilpflanze. Es hilft bei Krankheiten wie Aids, Multipler Skerlose, und sogar Krebs.

Besonders bei starker Akne, wird gerne ein Öl aus den Hanfsamen verwendet, da es reich an Nährstoffen und Mineralien ist.

Hanf kann bei einem Kinderwunsch das rettende Mittel sein. Von Hanftee wird berichtet, dass er den Zyklus stärkt, und er somit regelmäßiger kommt. Es gibt Fälle bei denen der Zyklus so stabil wurde, dass der lang ersehnte Kinderwunsch sich tatsächlich erfüllte.

Formen von Hanfanwendungen

Kapseln

Die Kapseln sind vor allem für diejenigen geeignet, die den Hanfölgeschmack nicht mögen. Hier gibt es auch extra für Vegetarier und Veganer eine Alternative ohne tierische Gelantine.

Tabletten

Tabletten enthalten gepresstes Hanfsamenmehl mit Bestandteilen der Samen.

Globuli

Hanf ist natürlich auch als homöopathisches Mittel in Globuli-Form erhältlich.

Einnahmemöglichkeiten

Rauchen

Dies ist die bekannteste und effektivste Methode um Cannabis zu konsumieren. Die Dosierung kann genau festgelegt werden, und die Wirkung setzt sofort ein.

Medizinisches Cannabis essen

Wenn man Cannabis in Essen konsumiert ist die Wirkung sehr viel leichter. Sie ist sanfter und man wird langsamer high. Die Wirkung betrifft auch eher den Körper als den Geist. Sie wird oft als schwerer und tiefer beschrieben, weshalb sie Menschen mit chronischen Schmerzen empfohlen wird. Es kann auch nicht so genau dosiert werden, weshalb es hierbei öfter zu Überdosierungen kommt. Weil oft zum Beispiel Cookies, oder Brownies sehr normal und gut schmecken, ist man oft dazu geneigt noch einen oder mehrere zu essen. Es dauert länger bis man die Wirkung zu spüren bekommt. Deswegen wird empfohlen mit einer geringen Dosis zu beginnen und 1-2 Stunden abwarten, um zu schauen wie der Körper darauf reagiert. Danach kann man die Dosis langsam steigern.

Tinkturen

Tinkturen können ebenfalls als Nahrungsmittel, Flüssigkeit, oder in kosmetischen Produkten  verwendet werden. Bei der direkten Aufnahme, eine kleine Menge unter der Zunge auftragen. Das bringt meist den schnellsten Effekt bei Tinkturen. Tinkturen werden häufig bei Übelkeit und Erbrechen verwendet. Zunächst sollte man mit einer geringen Dosis anfangen, und je nach Reaktion des Körpers sich langsam steigern.

Cannabis-Topicals

Eine weitere Möglichkeit der Verabreichung medizinischen Cannabis, ist die äußerliche Anwendung in Form von Lotionen, Sprays, Salben oder Balsam. Die Topicals konnten schon vielen Menschen besonders bei Muskelschmerzen, Athritis, Neurodermitis.